Voriger
Nächster

Praxisschwerpunkte

Im Folgenden möchte ich Ihnen die Schwerpunkte meiner Naturheilpraxis vorstellen. Ich biete an, diverse Therapien der Naturheilkunde gegen verschiedene Beschwerden durchzuführen.

Folgende Hilfestellungen und naturheilkundliche Therapien biete ich Ihnen nach ausführlicher Anamnese an: 

Die orthomolekulare Therapie geht auf Überlegungen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling zurück. Dieser definierte seinen Ansatz als Verbindung zwischen Ernährungswissenschaften und medizinischer Forschung. Das Ziel der orthomolekularen Therapie ist, Krankheiten durch die Regulation der Konzentration natürlich im Körper vorkommender Substanzen zu behandeln und eine allgemein gute Gesundheit zu erhalten. Sie kann also auch als Präventivmaßnahme zur Stärkung der Immunabwehr dienen. Dabei soll für jeden Patienten individuell ergründet werden, welche Nährstoffe verstärkt oder vermindert zuzuführen sind. Auch die Mitochondrien – die Zellreaktoren des Körpers – spielen bei dieser Therapieform eine wichtige Rolle. Lesen Sie weiter unten mehr zu den Mitochondrien.

Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der orthomolekularen Medizin liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen. Um das klarzustellen, Pauling hat seine beiden Nobelpreise nicht für die maßgebliche Mitentwicklung der orthomolekularen Therapie erhalten. Seine chemischen Forschungen waren aber sicherlich prägend.

Falsche oder einseitige Ernährung durch Fastfood, zu fette oder zu salzhaltige Lebensmittel und vor allem die zahlreichen Zusatzstoffe gehören zu den Auslösern moderner „Zivilisationskrankheiten“. Dazu kommen Belastungen durch Alltagsstress und die Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft, die dazu beitragen, dass der Körper ein Nährstoffdefizit aufbaut.

Dagegen werden wichtige Nährstoffe häufig nicht in ausreichender Menge konsumiert. Auch können manche Krankheiten einen zusätzlichen Bedarf bestimmter Nährstoffe auslösen, welcher über die normale Ernährung allein nicht mehr zu decken ist. Solche Resorptionsstörungen können beispielsweise bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute, bei einem Mangel an Verdauungssäften oder bei Dysbiose auftreten. Die Dysbiose ist eine Fehlbesiedlung des Darms mit Bakterien, welche die wichtigen Bakterien, die unsere Verdauung unterstützen, verdrängen.

Nährstoffdefizite können auch durch einen Mangel an Vitaminen oder Mineralien ausgelöst werden. Wadenkrämpfe sind zum Beispiel ein Zeichen für möglichen Magnesiummangel. Hier kann hoher Koffein-Konsum Schuld sein, denn das Koffein regt den Körper an, Magnesium, Kalium und andere Mineralien verstärkt auszuscheiden. Auch Alkohol, Tabakkonsum oder medikamentöse Behandlungen wirken sich oft auf den Nährstoffhaushalt aus. Des Weiteren besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft und der Stillzeit, bei intensiven sportlichen Aktivitäten, im Wachstum oder bei verschiedenen Erkrankungen. Häufige Infekte, anhaltende Müdigkeit und Kraftlosigkeit können Anzeichen für den Mangel wichtiger Nährstoffe sein.

Wie wird die orthomolekulare Medizin angewandt?

Wie bereits erwähnt, kann die orthomolekulare Medizin aus meiner Sicht alternativ zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt werden und ist auch als Präventivmaßnahme möglich. Orthomolekulare Wirkstoffe werden dem Körper in Form von Kapseln oder Tabletten oder per Infusion oder Injektion zugeführt. Die intravenöse Verabreichung hat den Vorteil, dass die Sperren des Darms umgangen werden und eine größere Konzentration der Stoffe im Blut erreichbar ist.

Die Bedeutung der Mitochondrien für den Stoffwechsel

Die orthomolekulare Therapie soll zur Unterstützung des Stoffwechsels dienen. Dabei spielen die Mitochondrien, die in fast allen Zellen zu finden sind, eine besonders wichtige Rolle. Die Mitochondrien erzeugen das Energiemolekül ATP, welches gut die Hälfte des täglichen Kalorienverbrauchs ausmacht. Über ihre Membranen steuern die Mitochondrien die Zellatmung. Des Weiteren laufen zahlreiche Stoffwechselprozesse über diese Organellen ab. Unter anderem werden in ihnen Fettsäure oder Pyruvat (ein Abbauprodukt von Traubenzucker) abgebaut sowie Eisen und Schwefel zur Verwertung in Enzymen produziert. Außerdem wird Calcium in den Mitochondrien gespeichert und es laufen Entgiftungsprozesse des Harnstoffzyklus in ihnen ab.

Erkrankungen und Fehlfunktionen der Mitochondrien

Da die Mitochondrien so wichtig für unseren Stoffwechsel sind, können Fehlfunktionen oder Erkrankungen dieser Zellorganellen schwerwiegende Folgen haben. Oft sind genetische Defekte oder Erbkrankheiten der Grund dafür, doch auch Belastungen durch Chemikalien, mechanische Verletzungen die das Nervensystem beeinträchtigen (z. B. Wirbelsäulentrauma) oder Störungen der Entgiftungsfunktionen des Körpers können die Mitochondrien in Mitleidenschaft ziehen. Als Folge können Entzündungsprozesse im Körper entstehen und über lange Zeit hinweg unbemerkt schwelen. Dadurch werden im betroffenen Gewebe mitunter große Mengen von schädlichen Radikalen frei.

Diese Radikale sind in der Lage, das den Mitochondrien eigene Erbgut – die mtDNA – zu schädigen. Diese besitzt im Gegensatz zur Kern-DNA keine Selbstheilungseigenschaften. Als Ausgleich verfügen Zellen über mehrere identische Mitochondrien, die Ausfälle und Energieverluste abfangen. Unter starkem Radikaleinfluss reicht dies nicht aus – angegriffene Mitochondrien verlieren ihre Funktionsfähigkeit. Es kann sogar geschehen, dass sich beschädigte mtDNA bei der Vervielfältigung der Mitochondrien ausbreitet und der betroffenen Zelle weiteren Schaden zufügt.

Als weitere mögliche Folge der Belastung durch Radikale können in den Mitochondrien enthaltene Enzyme ausfallen. Dadurch können Zellatmung und Energieaufnahme zum Erliegen kommen. Daraus kann sich – so die Anhänger der Mitochondrien-Fokussierung – ein regelrechter Teufelskreis entwickeln, der schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen kann.

Dem stimmt die wissenschaftliche evidenzbasierte Medizin allerdings nicht zu.

Die auf Mitochondrien fokussierte Therapie gehört ebenfalls zu den Verfahren, deren Wirkung und Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien nicht nachgewiesen ist. 

Die Mikroimmuntherapie geht auf die Untersuchungen des Belgiers Dr. Maurice Jenaer zurück. Sie ist bereits seit den 1970er-Jahren bekannt und soll dabei helfen, das Immunsystem auf natürliche Weise ins Gleichgewicht zu bringen. Dafür werden die selben Botenstoffe eingesetzt, mit denen das Immunsystem selbst arbeitet. So zum Beispiel Zytokine, Wachstumsfaktoren, Hormone und Neurotransmitter. Diese Botenstoffe sollen Informationen an den Organismus übermitteln, um die erfolgende Immunantwort zu beeinflussen. Das exakte Ziel dieser Therapie sei die Korrektur der Kommunikation der Zellen des Immunsystems untereinander. Aus der Balance geratene Zellen sollen wieder zur Abwehr von Erregern und Keimen bereitgemacht werden. Zellen, die mit einer übertriebenen Abwehrreaktion antworten, sollen gebremst und auf ihre natürliche Aktivität herunter geregelt werden.

Gegenüber der herkömmlichen Immuntherapie enthalten Präparate, die in der Mikroimmuntherapie zum Einsatz kommen, verschiedene Botenstoffe. Diese werden zur besseren Verträglichkeit in Mikro-Dosierungen verabreicht. Dabei soll die gleiche Reihenfolge berücksichtigt werden, in der die natürlichen Abläufe im Organismus stattfinden.

Beachten Sie, dass die Mikroimmuntherapie keinen Ersatz zu den Funktionen des Immunsystems darstellt. Sie hat auch nicht den Zweck, es zu übernehmen oder gar zu blockieren. Der Sinn der Mikroimmuntherapie sei es, die natürlichen Abwehrsysteme des Körpers durch unterschwellige „Botschaften“ sanft zu beeinflussen und auszubalancieren. Ist das Immunsystem aus der Balance geraten, soll diese Form der Therapie aus alternativmedizinischer Sicht einen alternativen Behandlungsansatz darstellen oder klassische Therapien unterstützen.

Die evidenzbasierte Medizin steht diesem Verfahren kritisch gegenüber. Valide wissenschaftliche Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit wurden nicht vorgelegt. 

Folgendes Video zeigt Ihnen die Funktionsweise der Mikroimmuntherapie am Beispiel des  Epstein-Barr-Virus:

Quelle: MeGeMIT (Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie)

 

 

Der Darm ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers. Er ist unverzichtbar für Verdauung und Ausscheidung und gleichzeitig eines der größten Bollwerke des Körpers gegen Krankheiten. Rund 80 Prozent aller Immunzellen des menschlichen Körpers befinden sich im Darm. Es ist also nicht verwunderlich, dass Erkrankungen des Darms oder des Magen-Darm-Trakts schwerwiegende Auswirkungen auf das Immunsystem haben. Die Folgen können von Unwohlsein und Durchfall bis zu ernsthaften Krankheiten und Leiden führen.

In der Medizin sind fünf Hauptkriterien bekannt, anhand derer sich der Stand der Darmgesundheit definieren lässt.

1. Läuft die Verdauung effektiv ab?

In diesen Bereich fallen die Kontrolle der Darmbewegungen, der Verweilzeit des Darminhalts sowie der Stuhlkonsistenz. Schmerzen im Magen-Darm-Bereich, häufige Übelkeit, Erbrechen, Blähungen sowie Verstopfungen oder Durchfall können Hinweise auf eine möglicherweise gestörte Verdauung geben.

2. Bestehen gastro-intestinale Erkrankungen?

Zu den gastro-intestinalen Erkrankungen zählen beispielsweise chronisch-entzündliche Darmkrankheiten (z. B. Morbus Crohn) oder Enzymmangelkrankheiten. Auch bakterielle Fehlbesiedlungen im Darm sowie Unverträglichkeiten gegen Gluten, Kohlenhydrate, Lactose, Fructose und andere Inhaltsstoffe fallen unter diesen Punkt.

3. In welchem Zustand befindet sich die Darmflora?

In diesen Bereich fallen Untersuchungen zum Zustand und der Stabilität der Darmflora, welche von zahlreichen nützlichen Bakterien besiedelt ist. Eine gesunde Darmschleimhaut bildet so eine Barriere gegen Infektionen und ist wichtig für eine gesunde Verdauung. Die Darmflora kann beispielsweise empfindlich auf die Einnahme von Antibiotika und anderen Medikamenten reagieren. Verursachen Antibiotika Durchfälle, kann dies ein Hinweis sein, dass die Darmflora durch die verabreichten Präparate in Mitleidenschaft gezogen wurde.

4. Arbeitet das Immunsystem korrekt?

Reizungen der Darmschleimhaut oder allergische Reaktionen können auch auf verringerte Aktivität des Immunsystems zurückgehen. Gezielte Untersuchungen geben Aufschluss über die Anzahl der Immunzellen und ob diese mit voller Kapazität arbeiten.

5. Wie ist das allgemeine Befinden?

Gerät das Nervensystem des Verdauungstraktes aus dem Gleichgewicht, wirkt sich dies schnell auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Auch hier können gezielte Untersuchungen Aufschluss über den Zustand des enteritischen Nervensystems geben.

Wir nennen das, was ich gerade beschrieben habe, auch gerne Darmsanierung.

Auch die evidenzbasierte Medizin – landläufig Schulmedizin genannt – kennt die Darmsanierung, wendet sie aber im Vergleich zur Naturheilkunde nur sehr selten an. Oft, wenn praktisch das Kind bereits mit dem Bade ausgeschüttet wurde – beispielsweise nach einer hochdosierten Antibiotikatherapie, die die natürliche Darmflora zerstört hat. Manches von dem, was die Naturheilkunde der Darmsanierung zurechnet, ist noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht. Dort bewegen wir uns auf dem Boden der Beobachtungen und logischen Hypothesen, aber unser gefestigtes Wissen nimmt zu.  

Ich biete verschiedene Therapien zur Ausleitung und Entgiftung an. Das Ziel dieser Behandlungen ist, den Körper bei der Ausscheidung von giftigen Substanzen oder Schwermetallen wie beispielsweise Aluminium, Blei, Kadmium, Kupfer oder Quecksilber zu unterstützen.

Neben traditionellen Methoden wie der Schröpftherapie kommen auch andere zum Einsatz. Eine häufig zu diesem Zweck eingesetzte Methode ist die Chelat-Therapie. Bei dieser Therapie wird eine Lösung verabreicht, welche neben Mineralien und Vitaminen mit sogenannten Chelatbildnern angereichert ist. Diese Chelatbildner sind synthetische Aminosäuren, die in der Lage sind, giftige (Schwer-) Metalle zu binden. Die Moleküle dieser Aminosäuren umschließen Schwermetall-Moleküle wie Klauen – daher auch der Name „Chelat“ („Chele“ ist das griechische Wort für Klaue oder (Krebs-) Schere. Umfasst von den Chelatbildnern sollen Schwermetallablagerungen wasserlöslich gemacht werden, damit der Körper sie über die Nieren ausschwemmen kann. Aufgrund dieser Eigenschaften kann die Chelat-Therapie auch zur Behandlung bestimmter arterieller Verschlusserkrankungen erwogen werden.

Chelatbildner sollen Metalle binden, welche die Zellen des Körpers schädigen. Unter anderem sollen dabei Kalzium-Überladungen abgebaut werden. Hier kommt eine wichtige Eigenschaft der Chelatbildner ins Spiel: Das an Eiweiß gebundene Kalzium, das der Körper braucht, um Knochengewebe zu bilden, wird nicht von den künstlichen Aminosäuren gebunden. Die Entkalkung der Knochen ist demnach nicht zu befürchten.

Bei fachgerechter Anwendung der Chelat-Therapie sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Es empfiehlt sich, während der Therapie regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen vornehmen zu lassen. Anhand von Blut- und Urinproben können Fortschritt und Auswirkungen der Behandlung überwacht werden.

Die Chelat-Therapie wird von der evidenzbasierten Medizin – landläufig

Schulmedizin genannt – nicht anerkannt. Über den Wert und die Wirksamkeit

des Verfahrens liegen aus Schulmedizin und Naturheilkunde sehr widersprüchliche Aussagen vor, die sich nicht vereinbaren lassen. Der Begriff Ausleitung ist übrigens rein naturheilkundlich und wird so in der Schulmedizin nicht mehr verwendet. 

Die Pflanzenheilkunde ist uralt – vermutlich haben schon die ersten Menschen begonnen, die Wirkungsweisen verschiedener Kräuter, Wurzeln und anderer Pflanzenteile zu erforschen. Auf diese Weise wurden zahlreiche Pflanzen entdeckt, die einen Beitrag zur Behandlung und Linderung von Krankheiten, Schmerzen oder auch psychischen Erkrankungen leisten können. Heute ist die Pflanzenheilkunde in allen Teilen der Erde bekannt. Sogenannte Heilpflanzen werden teils in großem Stil kultiviert, um entweder als Teil von Medikamenten verarbeitet oder in natürlichem Zustand in der Naturheilkunde genutzt zu werden. Neben der praktischen Anwendung in Medizin und Heilpraxis gehört auch die Erforschung neuer Heilpflanzen und ihrer Wirkstoffe in den Bereich der Pflanzenheilkunde.

Ein weiteres Merkmal der Pflanzenheilkunde ist die Verarbeitung ganzer Pflanzen oder Pflanzenteile – isolierte oder extrahierte Wirkstoffe kommen hier nicht unbedingt immer zum Einsatz. Stattdessen werden Blüten, Blätter, Wurzeln, Rinden oder Körner und Samen roh oder verarbeitet verabreicht. Je nach Art der Pflanze können die Bestandteile zu Tees, Säften oder Tinkturen aufgekocht oder zu Extrakten und Pulver verbreicht werden. Ätherische Öle und sonstige Inhaltsstoffe sollen dabei möglichst natürlich erhalten bleiben.

Die Wirkungsweise von Heilpflanzen kann schwanken und ist auch vom Klima, dem Standort oder der Erntezeit abhängig. Auch die Art der Herstellung oder der Lagerung spielt eine Rolle. Um einen verlässlichen Standard für die Zusammensetzung pflanzlicher Präparate zu schaffen, wurden sogenannte Phytopharmaka entwickelt. Dabei handelt es sich um Präparate pflanzlichen Ursprungs, die ein Gemisch aus verschiedenen Heilpflanzen oder auch einzelnen Heilpflanzen und ihrer Wirkstoffe in fest definierten Mengen enthalten. Wichtig: Phytopharmaka sind keine homöopathischen Medikamente. Außerdem müssen alle pflanzlichen Arzneimittel in der EU behördlich zugelassen werden.

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt. 

Die Farbpunktur ist eine Variante der Farbtherapie, die bei praktisch allen Erkrankungen oder Beschwerden einsetzbar sein soll. Tatsächlich ist dieser Therapieansatz eine Abwandlung der Akupunktur. Dafür müssen keine Nadeln zum Einsatz kommen. Stattdessen werden die Akupunkturpunkte mit farbigem Licht bestrahlt wahlweise auch mit Infrarot, Ultraviolettem Licht und Induktion. Sie werden sich vielleicht fragen, was Licht bewirken kann.

Licht ist eine Quelle des Lebens – Menschen, Tiere und Pflanzen brauchen das Licht der Sonne, um zu überleben. Wir wissen, dass wichtige Prozesse im Körper durch das Sonnenlicht beeinflusst werden. So zum Beispiel die Bildung von Vitamin D. In den 1980er-Jahren stellte der deutsche alternative Wissenschaftler Prof. Dr. Fritz-Albert Popp Untersuchungen zu diesem Thema an. So will er festgestellt haben, dass Licht eine wichtige Rolle bei der Biokommunikation der Zellen spiele. Unsere Zellen senden Biophotonen aus, welche einen regulierenden Einfluss auf ihr Schwingungsverhalten ausüben. Das Netzwerk der Biophotonen erfüllt den gesamten Körper aller Lebewesen. Es bildet einen Energiekörper, der mit unserem materiellen Körper verbunden ist. Das Meridiansystem, auf dem die klassische Akupunktur basiert, ist tatsächlich auch ein Leitsystem für Lichtimpulse.

Das war die Arbeitshypothese des verstorbenen Fritz-Albert Popp. Die etablierte biophysikalische Wissenschaft folgt diesen Vorstellungen allerdings nicht und valide wissenschaftliche Beweise wurden nicht vorgelegt.

Die Farbpunktur nach Peter Mandel setzt diese Arbeitshypothesen in eine Therapie um, welche farbiges Licht nutzt, um das Schwingungsverhalten der Zellen auszubalancieren und Funktionsstörungen zu beseitigen. Dabei ist zu beachten, dass jede Lichtfarbe auf einer anderen Frequenz schwingt und dementsprechend jeweils eine andere Reaktion erfolgen soll. So wird grünem Licht nachgesagt, zu entspannen, zu beruhigen und den Körper zur Entgiftung anzuregen. Welche Farbe für die Bestrahlung der Akupunkturpunkte gewählt wird, hängt von den jeweils zu behandelnden Beschwerden ab.

Die westliche evidenzbasierte Medizin – landläufig Schulmedizin genannt – hat die Akupunktur bisher nicht in ihren Behandlungskanon aufgenommen. Das liegt aber vor allem daran, dass die Vorstellungen zur Entwicklung von Krankheitsbildern so sehr voneinander abweichen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat als supranationale Behörde dagegen die klassische TCM Akupunktur mit zahlreichen Anwendungsgebieten anerkannt. Diese Anerkennung bezieht sich allerdings nicht auf die hier genannte Akupunkturvariante, das ist von der WHO nicht untersucht worden. Hier muss man also sagen, dass für diese Methoden keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse zur Wirkung und Wirksamkeit vorliegen.

Die Ausführung der Farbpunktur ist völlig schmerzfrei und verläuft ohne jegliche Nebenwirkungen. Neben den Akupunkturpunkten können nach Peter Mandel beispielsweise auch Zähne oder Narben behandelt werden. 

Die energetische Terminalpunkt-Diagnostik (kurz: ETD) wurde einst in Russland entwickelt. Benannt nach dem verantwortlichen Entwickler Kirlian wurde die bildgebende Diagnosetechnik auch als sogenannte Kirlianfotografie bekannt. Bei diesem Verfahren der energetischen Fotografie werden Aufnahmen von Händen und Füßen erstellt, die auf spezielle Weise belichtet werden, um die von den Gliedmaßen ausgehenden Koronaentladungen sichtbar zu machen.

Es entsteht ein ETD-Bild auf dem deutlich sichtbar wird wie sich die Koronaentladungen als Strahlenkränze von der Hautoberfläche ausbreiten. Diese auch als Umflüsse bekannten Strahlenkränze stehen in enger Verbindung zu den Endpunkten der Akupunktur-Meridiane. Diese Schlussfolgerung ist aber eine Arbeitshypothese und nicht durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen. Anhand ihres Verlaufs soll sich beurteilen lassen, ob Blockaden in den energetischen Flüssen der Meridiane vorliegen. So sollen sich beispielsweise Vergleiche mit Kirlianfotografien bekannter Krankheiten herstellen lassen, um medizinische Diagnoseverfahren zu unterstützen. In der Naturheilpraktik kommt die energetische Terminalpunkt-Diagnostik vor allem zum Einsatz, um aus dieser Sicht sinnvolle Therapieansätze zu bestimmen. Sie eignet sich auch als therapiebegleitende Maßnahme, da ETD-Aufnahmen unmittelbare Veränderungen der Energieflüsse sofort anzeigen sollen.

Die Kirlianfotografie als Basis einer alternativen naturheilkundlichen Behandlungsmethode wird von der evidenzbasierten Medizin – landläufig Schulmedizin genannt – nicht anerkannt. Anerkannte wissenschaftliche Studien zur Validität des Verfahrens liegen nicht vor. 

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn wurde in den 1980er-Jahren durch den Therapeuten Dieter Dorn entwickelt. Die Dorn-Therapie nimmt Rücksicht auf die Meridianlehre der traditionellen chinesischen Heilkunst und ist komplett auf eine schonende und sanfte Behandlung von Wirbelfehlstellungen und anderen Beschwerden ausgelegt.

Dorn selbst beschrieb, dass sanfte, zur Mitte führende Korrekturen der fehlgestellten Wirbelsäule unmittelbare positive Auswirkungen auf die inneren Organe sowie die Psyche seiner Patienten hätten. Jeder Wirbelkörper ist Ausgangspunkt für ein Nervenpaar, welches sich im Körper weiter verzweigt. Auf diese Weise werden alle Organe und Körperteile mit Nervenimpulsen versorgt. So dient die Dorn-Therapie nicht nur der Behandlung von Rücken- und Gelenkschmerzen sowie von Wirbelfehlstellungen, sondern soll auch einen positiven Einfluss auf den Organkreislauf ausüben.

Zusätzlich zur Dorn-Therapie biete ich die von Rudolf Breuss entwickelte Breuss-Massage an. Diese Massagetechnik zur sanften Funktionsverbesserung der Wirbel ist aus naturheilkundlicher Sicht eine ideale Ergänzung zur Wirbelsäulentherapie nach Dorn. Beide Therapieansätze werden in ein individuelles Behandlungsprogramm eingebunden, das Ihren Bedürfnissen entsprechend eingestellt wird.

Die Dorn-Therapie und die Breuss-Massage sind komplementärmedizinische Verfahren, die von Nichtärzten entwickelt wurden. Wissenschaftliche valide Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Auch werden diese Methoden von der evidenzbasierten Medizin – landläufig Schulmedizin genannt – nicht anerkannt. Beschriebene Wirkmechanismen beziehen sich also auf Beobachtung einzelner Therapeuten.